Zielgruppe
Der Studiengang spricht strategisch denkende Menschen an, die für Einrichtungen von Wissenschaft und Forschung sowie wissensintensive Unternehmen kommunikative Prozesse mitgestalten und Führungsaufgaben übernehmen wollen. Diesen bietet er ein Profil an Querschnittsqualifikationen, das im Bereich des wissenschaftlichen Stellenmarktes zu einer nachgefragten Kompetenz geworden ist: Markenbildung, Kampagnenführung, Budgetierung, Förderanträge, Mittelakquise, Wissenschaftsjournalismus, Public Affairs, Scientific Events, Lobbying u.v.m. siehe Homepage.
Der Studiengang Wissenschaftsmarketing macht es sich zur Aufgabe, die Management- und Kommunikationskompetenz künftiger Fach- und Führungskräfte in Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen auf eine professionelle Grundlage zu stellen.
Besonders geeignet ist das berufsbegleitende Weiterbildungsstudium für Wissenschaftler, die zunehmend in Managementfunktionen (Projektmanagement, Forschungsmarketing, Kommunikation) gefordert sind, die über die eigene wissenschaftliche Ausbildung hinausgehen. Potenzielle Studierende sind ferner:
- Journalisten, die sich umorientieren und weiterbilden wollen,
- Mitarbeiter von Beratungsunternehmen, die sich spezialisieren möchten
- Transferstellenbeauftragte, die sich »breiter« aufstellen wollen,
- Mitarbeiter von Marketing und Pressestellen, die ein »update« ihres klassischen Instrumentariums planen,
- Projektleiter und Mitarbeiter in Assistenz-Funktion, die sich professionalisieren müssen, um den Anforderungen ihrer Karriereplanung gewachsen zu sein …
- an Reformprozessen beteiligte Angehörige einer Hochschule
Berufsbild
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing werden immer stärker zu substanziellen Aufgaben in Wissenschaft, Forschung und Lehre. Das Management von Kommunikationsprozessen, ob mit den Medien oder im politischen Raum, aber auch Lobbying, Fundraising, Drittmittelakquise, profilierte Selbstdarstellung in Gremien und Evaluierungsprozessen sind längst unverzichtbar gewordene Qualifikationen im Management der Wissenschaftsbetriebe.
Durch das Studium werden sie in die Lage versetzt, effektive Kommunikation für wissenschaftliche Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen zu betreiben und sich wirkungsvoll für die Interessensvertretung wissenschaftsrelevanter Themen einsetzen können.
Die Absolventen des Studiengangs werden die rechtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Wissenschaftsmarketing kennenlernen, die sie befähigen, Forschungsprojekte zu konzipieren, durchzuführen, auszuwerten und zu kommunizieren. Das Studium wird das Vermögen zur Analyse ausbilden oder verbessern, mittels dessen komplexe Prozesse, Geschäftsabläufe und -strukturen in wissenschaftlichen Organisationen begriffen und gesteuert werden können.
Über die Bandbreite von Kommunikations- und Medienkompetenz hinaus geht es vor allem darum, die geeigneten Plattformen und Wege für den Transfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft und die Öffentlichkeit zu kennen, über Ausschreibungsverfahren und Förderprogramme Bescheid zu wissen oder zu einer Profilschärfung des eigenen Hauses beitragen zu können.
Experten für Wissenschaftsmarketing
Der Profi für Wissenschaftsmarketing transferiert nicht nur die Ziele der eigenen Organisation in Themen, die öffentliche Aufmerksamkeit erlangen, sondern kreiert neue Vermittlungsformen, erschließt neue Öffentlichkeiten und damit auch neue Wege der Mittelbeschaffung.
Er ist ein Mittler, der in der Wissenschaft zuhause ist. Damit dies gelingt, muss er beide Prozesse gleich gut verstehen: die Eigendynamik des öffentlichen Medien- und Kommunikationssystems mit ihren Akteuren, Entscheidungsträgern und Meinungsführern und die Prozesse und Zielsetzungen in der eigenen Organisation mit ihren wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zielen.
Experten für Wissenschaftsmarketing arbeiten als Institutsleiter, Forschungs- und Entwicklungsmanager, als Leiter der Kommunikationsabteilung oder als Leiter eines Forschungsprojektes.
Sie lenken interne Kommunikationsprozesse, besorgen Forschungsgelder, organisieren Messen und Forschungspräsentationen, entwickeln ( mit der Leitung) das Profil ihrer Einrichtung zur Marke im internationalen Forschungstransfer, repräsentieren ihre Einrichtung wirksam in den Gremien, informieren die verschiedenen Teilöffentlichkeiten über die Erfolge des Hauses, wissen, was mit den Möglichkeiten von »Public Understanding of Science and Humanities« erreicht werden kann. Sie sorgen für eine wirksame politische Lobby ihrer Einrichtung, sei es für die Hochschule, das Institut oder für ein Projekt.
